Der Podcast-Markt im Fokus

1. September 2020 |

3 Fragen an Corinna Pommerening von „Wendepunkte 4.0“

Leadership, Unternehmensentwicklung und Karriere sind Themen, die in dem von Corinna Pommerening konzipierten Podcast „Wendepunkte 4.0“ gemeinsam mit drei Teammitgliedern und wechselnden Interviewpartner*innen behandelt werden.

Querdenkerin aus dem Finanzsektor

Querdenken, Bewährtes in Frage stellen und Neues zulassen: Das ist der Anspruch, mit dem Corinna Pommerening „Wendepunkte 4.0“ betreibt. Sie hat den Podcast im Juni 2020 gestartet, der gemeinsam mit Rainer Guse, Christian von Burkersroda und Volker Rozek weiterwentwickelt und gestaltet wird. Dabei führt Pommerening als die Expertin für Finanzthemen und den Bankenbereich gemeinsam mit den Kollegen auch Interviews mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik. Sie lassen außerdem Führungskräfte, Gründer*innen und erfahrene Unternehmer*innen Stellung beziehen, die in dem Sinn als „Impulsgeber“ charakterisiert werden. 

Der Hörer*innenschaft wolle man dabei „konsequent einen Mehrwert ermöglichen“, sagt Pommerening: „Neue Impulse, spezielle Insights oder Know-how aus der Praxis, um voneinander lernen und profitieren zu können. Es geht nicht um Selbstdarstellung oder inhaltlichen Einheitsbrei, sondern um Wissens-Sharing und Inspirationen.“ Dafür greifen sie und die Kollegen Themen „aus dem Beratungs- und Vortragsportfolio“ auf, weisen aber auch  auf aktuelle Events hin, die in der beruflichen Tätigkeit wurzeln. So bietet Pommerening etwa eine „Learning Journey für Gamechanger aus Banken und Sparkassen“ an. Für sie als Autorin, Beraterin und Vortragende ist der Podcast damit „eine sehr sinnvolle Erweiterung meiner Aktivitäten“.

Wann und wie ist die Idee zum Podcast entstanden, und wie wurde über den Titel entschieden?

Während ich mein Buch „New Leadership im Finanzsektor“ im Herbst/Winter letzten Jahres geschrieben habe, ist die Idee gereift, meine Beratungsthemen und Thesen aus dem Buch auch über einen Podcast zu veröffentlichen. Allerdings fehlte mir in dieser Phase noch die zeitliche Kapazität, um den Podcast alleine zu realisieren. In der Zeit des Lockdowns hatte ich eine kleine Mastergruppe ins Leben gerufen: Meinen drei Teammitgliedern habe ich die Podcast-Idee im April vorgestellt und sofort von einer gemeinsamen Podcast-Projekt überzeugt. Der Titel kam so zustande, dass wir überlegt haben, welche Themen uns vier Selbständige verbinden und wie wir unseren Content von herkömmlichen Leadership-Podcasts abgrenzen können. So kamen wir dann eben zu „Wendepunkte 4.0 – Leadership neu gedacht!“. Wir möchten (potenzielle) Wendepunkte, die Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft betreffen, aufgreifen und unsere Zuhörer ermutigen, Unternehmensführung und Leadership in der eigenen Organisation neu zu denken und zukunftsfähig zu gestalten.

Was ist die größte Überraschung (positiv oder negativ) bzw. die interessanteste Begebenheit, die es in Zusammenhang mit dem Podcast in den letzten Monaten gab?

Die erste positive Überraschung war für mich, dass wir kurz nach dem Podcast-Launch in dem Ranking „Apple Podcasts Germany – Management“ auf Platz 4 gelandet sind.

Wird mit dem Podcast auch (schon) Geld verdient bzw. ist das geplant? Wenn ja: wie?

Nein, derzeit nicht. Wir nutzen es wirklich als reinen Kommunikationsweg, um unsere Bekanntheit zu steigern und Awareness zu fördern. Allerdings werde ich voraussichtlich in Kürze mein erworbenes Podcast-Wissen über Webinare an meine Kunden aus dem Finanzsektor weitergeben.

Bernhard Madlener