Der Podcast-Markt im Fokus

3. November 2020 |

„Emotion“ in Hentschel´s Corporate-Podcast-Check

Markenbindung und Kundengewinnung durch Mehrwert und Storytelling ist angesagt! In dieser Kolumne kommen Corporate-Podcasts unter die Lupe. Dieses Mal: „Kasia trifft“ – Der EMOTION Podcast für Unternehmerinnen und selbstbestimmte Frauen

*Kasia trifft“ – Der EMOTION Podcast für Unternehmerinnen und selbstbestimmte Frauen

„Kasia trifft …“ heißt der Podcast des Frauenmagazins EMOTION mit Verlagsgründerin Katarzyna Mol-Wolf. Kasia stellt in ihrem ganz persönliche Podcast Frauen (und manchmal Männer) vor, die Herausforderungen und Krisen gemeistert haben und sie persönlich inspirieren und berühren. In diesem Podcast lernt ihr zusammen mit Kasia tolle, authentische Menschen kennen, die zeigen, dass alles möglich ist, wenn man an sich selbst glaubt. So lautet die Podcastbeschreibung auf Apple Podcast.

Intervall und Zielgruppe

Der EMOTION Podcast erscheint wöchentlich.

Kasia Mol-Wolf richtet sich mit ihrem Podcast insbesondere an Frauen, Er ergänzt das EMOTION Frauenmagazin, welches sich auch an Unternehmerinnen und selbstbestimmte Frauen richtet.

Podcastzweck

Der Zweck dieses Podcasts ist klar: Inspiration und persönliche Weiterentwicklung. Und davon eine Menge. Inspirations-Podcasts gibt es wie Sand am Meer, zugegeben, aber hier stehen die Interviews im Fokus. Die sind nämlich nicht nur inspirierend, sondern vor allem emotional und voller Frauenpower. Die Geschichten der Interviewgäste zeigen, dass Mut am Ende immer belohnt wird. Jede interviewte Frau ist Unternehmerin und hat ihre ganz eigene persönliche Geschichte. Das ist nicht zwingend ein Schicksalsschlag, wie die beispielsweise die Gewissheit, keine eigenen Kinder bekommen zu können. Das sind oft auch einschneidende Erlebnisse oder bewusste Entscheidungen, die nicht leichtfertig getroffen wurden. Und dennoch sind es genau die Geschichten und Erfahrungen, die diese Frauen zu dem gemacht haben, was sie sind: Selbstbestimmt und unabhängig. Der Zweck also? Nimm dir die Inspiration, den Mut, die Stärke und die Motivation, die du brauchst, um ein, als emanzipierte und moderne Frau, selbstbestimmtes, freies und erfolgreiches Leben zu führen.

Seit wann ist EMOTION Podcast on air? Gibt es eine Staffelung?

Seit Anfang Oktober 2018 gibt es dieses Podcastformat. Gestartet wurde hier mit einer „Nullerfolge“, in der sich Kasia Mol-Wolf vorstellt und über sich und ihren Werdegang erzählt. Eine wahnsinnig inspirierende Frau, die schon viel erreicht hat und dennoch ist es schade, dass es abgelesen wirkt. Dadurch verliert nicht nur diese Folge an Dynamik und Emotionen, sondern unter Umständen verliert der Zuhörer/ die Zuhörerin das Interesse weitere Folgen anzuhören. Das wäre richtig schade, weil die Interviewgäste großartig und die Gespräche sehr tiefgründig sind. Kasia spricht von Individualität und Authentizität und das dies im Podcast transportiert werden darf. Leider ging genau das in der ersten Folge verloren. Wahrscheinlich durch den Wunsch, eine perfekte und fehlerfreie Aufnahme und somit erste Folge abzuliefern. Da ist er: Der Perfektionismus! Ich selbst kenne den auch zu gut… Natürlich weiß ich auch um die Gedanken, Vorstellungen und Ängste von Podcastern/innen Bescheid und beruhige gern mit den Worten: „Es ist noch kein/e Podcaster/in vom Himmel gefallen“. Um es in Karin Wess Worten zu sagen: „Better done than perfect“, – indeed! Ich bin ehrlich, die erste Podcastfolge ist weit entfernt von perfekt, aber es ist ein wunderbares Fundament für tief inspirierende und nachhaltig gedankenverändernde Geschichten von ganz unterschiedlichen, starken Frauen, die ihren Weg in Selbstbestimmtheit und im Unternehmertum gehen – mit allen Höhen und Tiefen im Leben. Die weiteren Episoden sind sensationell und strahlen vor Authentizität, Emotionen und Individualität. Klare Weiterhörempfehlung. Es gibt keine Staffelung. Macht auch hier keinen Sinn, da es ein reines Interviewformat ist und es so offen für jegliche Themenbereiche bleibt. Super!

Durchschnittliches Alter der Hörerschaft? Wie ist der erste Höreindruck? Entsteht Vertrauen beim Hören?

Ich schätze das durchschnittliche Alter der Hörerschaft auf 20 bis 50 Jahre, da in dieser Altersspanne beruflich und privat viel Veränderung stattfindet. Insbesondere auch in der heutigen schnelllebigen und technisch rasant fortschreitenden Zeit,- Stichwort Digitalisierung – in der generationsübergreifender Wachstum stattfindet. Die Generation Z denkt groß, hat Visionen und Träume und kann sich von den Baby Boomern, der Generation X sowie den Millenials viel Inspiration abholen. Gleiches geschieht natürlich auch umgekehrt. Wir lernen voneinander und zwar das Großträumen und dass es absolut okay ist, mal nicht okay zu sein! Der erste Höreindruck hätte, wie bereits erwähnt, besser sein können. Für mich entstand kein Vertrauen, aufgrund dessen, dass Kasia eher ein Referat abhielt, als von ihrem Leben und dem Zweck dieses Podcasts zu berichten. Die 22 Minuten ziehen sich und am Ende war ich unsicher darüber, ob ich wirklich weiß, worum es Kasia in „Kasia trifft“ geht. Da fehlt die Würze in der Kürze für eine erste Einstiegs- und Kennenlernfolge. Nichtsdestotrotz hört derjenige/ diejenige weiter, der/ die bereits das EMOTION Magazin und somit dessen Qualität kennt.

Format

Dieser Podcast ist im Interviewformat gehalten, in dem Kasia viel Raum für ihre Gäste lässt. Ich bin mir nicht sicher, ob Kasia sich im Vorfeld ein Konzept bzw. eien roten Faden für das Gespräch zurechtlegt und sich Fragen ausdenkt. Ich vermute eher nicht und sie geht mit dem Gespräch. Dies führt manchmal dazu, dass der Gesprächsgast auch frei in seinen Ausführungen ist und auch Gegenfragen stellt. Definitiv auch spannend, weil es das Interview noch offener hält und stellenweise die Meinung von Kasia preisgibt. 

Kasia als Podcasterin würde ein wenig mehr Initiative und liebevolle Strenge in der Gesprächsführung nicht schaden. Ich bin überzeugt, dass diese Kleinigkeit den Podcast noch tiefgehender und emotionaler werden lässt.

Themenauswahl?

EMOTIONEN und woraus diese ent- und bestehen: Echte Geschichten von echten Menschen. Die erste Geschichte von Marta berührt. Sie adoptiert ein Kind, als sie und ihr Partner die Hoffnung auf Kinder schon verloren hatten. Weiter geht es mit einem. spirituell-inspirierenden Interview mit Laura Malina Seiler. Auch ihre Geschichte, wie sie von der erfolgreichen Musikmanagerin zur Expertin für Empowerment wurde, ist bewusstseinserweiternd. Es geht um die Wendepunkte in den Leben der Interviewgäste und darum, die Hörerschaft so Mut zu machen und zu inspirieren.

Ist der Podcast ein bewusstes Marketingtool?

Wie im ersten Podcast Check ist die Antwort hier auch ein Jein! Fakt ist, dass es viel mehr als ein privater Podcast ist und Fakt ist ebenso, dass es in „Kasia trifft“ um authentische und individuelle Geschichten aus dem Leben von starken Frauen (und selten auch Männern) geht. Dieser Podcast ergänzt das wunderbare Emotion Magazin, bei dem Kasia Herausgeberin und Chefredakteurin ist. Also klar, kann dieser Podcast als Corporate Podcast angesehen werden. Emotional Storytelling high class!

Meinungs- oder Metaebene?

Da es sich um ganz persönliche Geschichten und private Wendepunkte im Leben der Interviewgäste handelt, transportiert dieser Podcast auf jeden Fall die Meinung und Ansichten der Gäste und zum Teil auch von Kasia als Podcasthost selbst. Kasia holt sich tolle Menschen in ihre Show. Überwiegend sind es Frauen, die ihre Geschichten erzählen, aber vier Männer durften bisher auch mitreden. Ich persönlich find es großartig, dass Kasia in ihrem Podcast starke, selbstbestimmte und erfolgreiche Frauen zu Wort kommen lässt, weil es zum einen dem EMOTION Magazin entspricht und zum anderen ist es der richtige Zeitpunkt, Unternehmerfrauen hervorzuheben. Stichwort Frauenquote.

Wie ist die Wertigkeit? Worin liegt der Mehrwert?

Dieser Podcast hat noch Luft nach oben. Ich würde ihn gern als Rohdiamanten bezeichnen. Die Inhalte sind toll. Mehr Authentiizität und Inspiration geht kaum. Wo allerdings noch mehr geht, ist in der Podcastproduktion sowie im Konzept. Kasia als Herausgeberin und Chefredakteurin vom EMOTION Magazin versucht mit ihrem Podcast „Kasia trifft“ die Hörerschaft auch fürs Magazin zu begeistern. Das macht natürlich Sinn, geht jedoch etwas unter. Daher würde ich es als Marketingversuch bezeichnen. Ein Corporate Podcast ist es nicht. Bin ich ehrlich, kann ich es an dieser Stelle auch nicht einschätzen, ob das gewünscht ist. Da geht noch einiges!

Jingle

Ein Jingle ist das kurze Musikstück, welches am Anfang (und am Ende) eines Podcasts gesetzt wird. Oft wird es einem gesprochenen Intro als Musikbett unterlegt. Das dient zur auditiven Wiedererkennung und führt den Hörer/ die Hörerin zur Episode. Der Jingle ist somit wie das Barista-Herz auf dem perfekten Flat White Kaffee. 😉 Und nun oute ich mich zur absoluten Kaffeeliebhaberin. Der Jingle von „Kasia trifft“ ist ein wirklich schöner Jingle mit einem sehr angenehmen Klang. Wer sich durch die Folgen hört, wird feststellen, dass das Intro variiert: Wortlaut der Introworte, Werbung der Sponsoren, eigene Werbung, Tonqualität. Das ist nicht dramatisch, geht aber besser, besonders dann, wenn dieser Podcast auch von bekannten Marken unterstützt wird und als Markenbindung an die Marke EMOTION fungieren soll.

Besteht eine gute Markenbindung durch ein durchdachtes Konzept und gute Inhalte?

Ein Jein! Kasia weist darauf hin, dass sie die Gründerin und Chefredakteurin vom EMOTION Magazin für Frauen ist, mit welchem sie sehr erfolgreich ist. Dennoch kommt es nicht 100%ig zur Markenwiedererkennung. Dies liegt u.a. daran, dass Podcastname und Podcastcover nicht mit dem Magazinnamen in Verbindung gebracht wird. Dafür muss der Hörer/ die Hörerin bereits Hintergrundinformationen haben. Das macht eine Markenbindung schwieriger, wenn der Zusammenhang und somit die Wiedererkennung nicht auf mehreren Wahrnehmungsebenen stattfindet. Wie bereits mehrfach erwähnt, sind die Inhalte top und die Podcastgäste tolle Persönlichkeiten, jedoch fehlt mir ein erkennbarer roter Faden in den einzelnen Folgen. Es macht schon Sinn, sich ein Interviewkonzept zurechtzulegen, welches als Schablone für jedes Gespräch als Orientierung dient – ohne dabei festgefahren zu wirken und Platz für kleine Exkursionen zu lassen, sich jedoch nicht in Ausschweifungen zu verlieren. Kasia stellt sehr gute Fragen, jedoch fehlt es an Leichtigkeit.

Branchenwissen und damit Expertenstatus?

Eher nein, da es um die persönlichen Wendepunkte in den Leben der Podcastgäste geht. Jeder Gast hat ganz klar seine Expertise, die auch deutlich wird. Der Fokus ist jedoch nicht die Expertise als solches, sondern die Geschichte hinter dem Menschen und wie es zu dem erfolgreichen und selbstbestimmten Leben, wie es heute von den Frauen (und Männern) gelebt wird, kam.

Ist der Podcast ein geeignetes Medium für das Unternehmen?

Hier wiederhole ich meine Worte gern: Ja, absolut. Ein Podcast ist ein so intimes Medium, welches durch die Stimme den/ die Zuhörer/in emotionalisiert. Die emotionalen Geschichten und inspirierenden Lebensläufe der Interviewgäste, verleitet dran zu bleiben. Hier macht Kasia alles richtig, indem sie Emotionen einfängt. Ich halte das Podcastformat, wenn Kasia es noch mehr an ihr Magazin anbindet, als perfektes Werkzeug, um auf die EMOTION Produkte aufmerksam zu machen. EMOTION ist nicht nur irgendein Frauenmagazin, sondern hinter EMOTION verbirgt sich weit mehr. EMOTION veranstalten Offline-Events, beschäftigt sich nicht nur mit Lifestyle, Psychologie und Gesundheit, sondern auch mit Achtsamkeit und Zukunftsvisionen. Es gibt nicht nur DAS eine EMOTION Magazin, es gibt u.a. auch das EMOTION slow Magazin. Es gibt nicht nur diesen einen Podcast „Kasia trifft“, es gibt u.a. noch „Love your Sex“. Im Rahmen dieses Magazins gibt’s Coaching Angebote und eine Academy für deine persönliche Weiterentwicklung. Hier stecken so viele, unfassbar gute Ideen und Inhalte drin, dass Kasias Podcast noch gezielter als Marketinstrategie genutzt werden sollte, um EMOTION(en) in die Welt hinauszutragen und natürlich auch, um noch mehr Frauen zu inspirieren, ihren Weg zu gehen.

Budget und was kann sich der Hörer daraus mitnehmen?

Ich nenne keine Zahlen. Klar wird aber jedem sein, der den Podcast hört, dass hier nicht viel in die Produktion bzw. Postproduktion investiert wird. Es könnte jetzt argumentiert werden, dass es auf die Inhalte ankommt. Dem Aspekt stimme ich zu – mit dem Einwand, dass die Qualität eines Podcasts maßgeblich zum Erfolg beiträgt. Das ist kein Geheimnis. Ist der Ton schlecht, das Konzept nicht „catchy“ oder die Gesprächsführung langweilig, hören weniger Leute die Folgen zuende. Die Podcastshow wird nicht abonniert. Möchte Kasia diesen Podcast als Corporate Podcast zur Markenbindung sowie Kundengewinnung nutzen, sollte auf jeden Fall mehr Budget investiert werden, um hochwertige Podcastfolgen zu produzieren.

Messbarkeit: Folgenlänge, Schwachstellen (subjektiv!)

Die Folgenlänge variiert und liegt bei rund einer Stunde +/- ein paar Minuten. Die optimale Episodenlänge liegt bei 5 bis 25 Minuten. Das hat unterschiedliche Gründe, aber der wohl plausibelste ist, dass der/ die Zuhörer/in meistens nicht länger am Stück zuhören (kann). Die meisten der Geschichten sind so intensiv und spannend, dass es mitunter aber far niicht so auffällt, dass es etwas längere Folgen sind. Kleine Anmerkung hier: Gäbe es einen Podcastinterviewleitfaden (puh, was für ein Wort!) kann die Zeit besser im Blick behalten werden, da es eine Orientierung für das Gespräch gibt. 

Optimierungspotenzial?

Aber hallo! Und das ist eine gute Nachricht. Mittlerweile gibt es schon 101 Folgen von „Kasia trifft“ und ich habe mir wirklich viele Interviews angehört, weil die Lebensgeschichten der Frauen (die Handvoll Männer lasse ich jetzt bewusst mal unter den Tisch fallen!) einfach wunderbar motivierend sind. Gleich die zweite Folge hat mich sehr berührt. Ich erwähnte es bereits, dass die Tonqualität zeitweise wirklich schlecht ist. Auch die erste Introfolge, in der Kasia sich als Podcasthost näher vorstellt, hat einigen Optimierungsbedarf. Sie ist zu lang, die Tonqualität mies, wirkt ab- bzw. vorgelesen, die Jinglemusik endet einfach und Kasia spricht weiter, es gibt irgendwie kein „Ziel“. Kasia reiht in dieser Folge Lebensweisheiten aneinander, als würde sie durch den Hashtag #lifeqoutes auf Instagram scrollen. Versteht mich nicht falsch: All diese Zitate liebe ich und darin steckt für jeden das richtige Maß an Wahrheit. Dennoch ist vor allem in dieser ersten Folge wenig Authentizität und Individualität spürbar. Unter „normalen Umständen“ hätte ich diese erste Folge nicht bis zum Schluss gehört, geschweige denn den Podcast abonniert. Das wird einigen Hörern und Hörerinnen so gehen. Das ist mehr als schade, denn auch hier verbirgt sich ein ungeschliffener Diamant in der Welt der Podcasts. Um es kurz zu halten, würde ich mir nochmal intensiv Gedanken über das Ziel dieses Podcasts machen und zumindest die Tonqualität steigern, indem ich in gute Technik investiere. Möchte man diesen Podcast als Aushängeschild und Marketingwerkzeug für das sehr erfolgreiche EMOTION Magazin nutzen, muss an der Strategie optimiert werden.Dann hat „Kasia trifft“ Potenzial zum Corporate Podcast und demzufolge zur stellvertretenden Stimme zum Frauenmagazin zu werden. 

Fazit

Hier fasse ich mich wieder kurz: 6/10 Punkten für den Rohdiamanten „Kasia trifft“. Ich war bereits Fan vom Magazin und möglicherweise hatte ich dadurch hohe Erwartungen an den Podcast. Katarzyna Mol-Wolf ist zu 100 Prozent im Printbereich zuhause. Es ist großartig, dass sie einen Podcast ergänzend zum Magazin startete. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Podcastziel anfangs gar nicht so klar definiert war bzw. dass es ihr bewusst war, welches starke Medium ein Podcast auch für die eigene Marke ist. Umso sinnvoller ist es, da nachzujustieren und „Kasia trifft“ zum erfolgreichen Corporate Podcast zu machen. Verdient hätte er das, weil es ein Feuerwerk aus Inspiration ist – auch für Männer natürlich!

Susanne Hentschel
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