Der Podcast-Markt im Fokus

21. Oktober 2020 |

Wie die deutsche Medienmarke „ThePioneer“ Podcasts hinter der Paywall in die Apps bringt

Das schwimmende Berliner Medien-Startup testet neue Wege der Monetarisierung ihrer Audioinhalte

Die schwimmende Redaktion des Berliner Medien-Startups „The Pioneer“.

„ThePioneer“ ist eine in Berlin ansässige journalistische Plattform, die Newsletter herausgibt, Podcasts produziert, und Live-Journalismus organisiert. Wobei ansässig in diesem Fall nicht ganz stimmt, denn die Redaktion ist auf einem Schiff auf der Spree beheimatet, das acht fest installierten Kameras, ein Podcaststudio sowie einen TV-tauglichen Schneide- und Regieraum beheimatet. 

Für 10 Euro pro Monat kann man auf der Website ThePioneer.de eine Mitgliedschaft abschließen und Zugang zu allen Originalformaten der Redaktion erhalten, unter anderem auch zu den exklusiven Podcasts. Im Programm befinden sich aktuell: Race to the White House, Technische Briefing, Steingarts Morgenbriefing, ThePioneer Live, Wall Street Weekly, Beyond the Obvious, Die Überstunde, The Americans und Der 8. Tag.

Podcasts hinter der Paywall

Um diese via Apple Podcasts, Acast, Overcast oder Downcast hören zu können, müssen angemeldete Pioneer-Abonnenten sich über ihr Benutzerkonto anmelden, dann eine gewünschte Podcast-Folge abspielen und anschließend in der gewünschten Podcast-App das Abo bestätigen. Fortan erscheint der Podcast in der Mediathek der Podcast-App und kann dort jederzeit aufgerufen werden.

Warum das an dieser Stelle so detailreich geschildert wird? Weil diese Art der Monetarisierung auch für andere Medienunternehmen und Podcast-Produzent*innen eine spannende Option sein kann! 

Tatjana Lukas